Kasualien

Kasualien, was soll das denn sein?

Während man die wiederkehrenden Ereignisse im Kirchenjahr, die regelmäßig gefeiert werden, mit dem Begriff Liturgie bezeichnet, werden die persönlichen Stationen im Lebenslauf eines Christen in der Kirchensprache Kasualien genannt. Es sind kirchliche Amtshandlungen aus besonderem Anlass, in der Regel zu einem Ereignis von besonderer persönlicher Bedeutung. Traditionell sind solche Übergangsrituale im Leben Taufe, Konfirmation, kirchliche Trauung und kirchliche Begräbnisfeier. Bei den meisten Kasualien ist die Kirchenmitgliedschaft Voraussetzung.

Kircheneintritt

KircheneintrittDas Leben verläuft nicht immer schnurgerade und Entscheidungen von damals müssen heute nicht mehr stimmen. Menschen, die wieder eintreten, wollen zur Kirche dazugehören und finden das Leben in der evangelischen Gemeinde überzeugend. Unsere Türen stehen offen. Treten Sie mit uns in Kontakt, der Eintritt ist ganz unkompliziert, oder informieren Sie sich bei den Kircheneintrittsstellen in Nürnberg, Augsburg und München.

Wer der evangelischen Kirche beitreten möchte, kann sich unkompliziert und ohne Glaubensprüfung beim unserem Pfarrer informieren. Alles, was Sie über diesen Schritt wissen müssen, erfahren Sie hier.

Taufe

TaufeWir bieten regelmäßige Taufwochenenden an. Sie können sich die Uhrzeit samstags oder sonntags aussuchen. In Ausnahmefällen taufen wir auch an anderen Tagen.

Weitere Informationen zur Taufe kann man im Tauf-ABC der Ev. Kirche Deutschlands (EKD) und auf den Internetseiten Rund ums Taufen der Ev.-Luth. Kirche in Bayern nachlesen.

Eine praktische Sache ist die internetbasierte Suche nach einem Taufspruch. Hier kommt man in drei Schritten bzw. wenigen Klicks zu einem Bibelvers, der zu einem persönlich oder zu einer bestimmten Situation passt.

Regelmäßig laden wir zu fröhlichen und kindgemäßen Tauferinnerungsgottesdiensten ein. Er wendet sich besonders an die Taufkinder der letzten Jahre mit ihren Geschwisterkindern und Familien. Aber auch alle anderen sind natürlich eingeladen. Die mitgebrachten Taufkerzen werden einzeln angezündet und die großen sowie kleinen Taufkinder gesegnet.

Konfirmation

KonfirmationIn unserer Kirchengemeinde feiern wir die Konfirmation immer am Palmsonntag, dem letzten Sonntag vor Ostern. Vorher besuchen die ungefähr Dreizehnjährigen jeweils ein halbes Jahr den Präparanden- und im darauf folgenden Jahr den Konfirmandenunterricht. Die Konfis treffen sich alle 14 Tage immer Mittwochs, die Präpis immer am Donnerstag, jeweils von September bis Ostern im Gemeindehaus neben der Apostelkirche.

Bei den Zusammenkünften werden biblische, gottesdienstliche, gemeindliche und sozialethische Themen besprochen und bearbeitet, die die Jugendlichen mit dem Team aussuchen. Zu den festen Elementen zählen im Konfi-Unterricht die Freizeit und bei den „Präpis" das Praktikum vor Weihnachten und die „Präpi-Halbtage" an einigen Samstagen. Für die Eltern werden thematische und planerische Elternabende angeboten.

Das Konfi-Team setzt sich aus den Hauptamtlichen der Gemeinde, aus Teilen des Kirchenvorstandes und aus früheren Konfis zusammen. Eine Beteiligung von Konfi-Eltern ist sehr erwünscht.

Interessierten empfehlen wir das Onlinemagazin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Es erscheint jeden zweiten Monat eine neue Ausgabe, die mit Bildern, Geschichten und Interviews vom Leben, Glauben und der Konfirmation erzählt.

Trauung

TrauungWas auch immer hinter ihren Überlegungen steht, wir stehen Ihnen für interessante Gespräche gerne zur Verfügung. Auch in besonderen Fällen, z.B. bei der Genehmigung von Trauungen Geschiedener und "Religionsloser" helfen wir gerne weiter. Sie können sich jederzeit bei uns in der Apostelkirche trauen lassen, oder auch in anderen Kirchen, wenn es abgesprochen ist. Am besten Sie melden sich rechtzeitig, damit Ihr Hochzeitsfest gelingt und wir Ihre Ehe unter Gottes Schutz und Segen stellen können.

Weitere Informationen finden Sie auf der Hochzeitsseite der EKD.

Beerdigung

Beerdigung"Mit dem Sterben leben", ist ein weiser Rat. Das eigene Sterben und den eigenen Tod zu bedenken, hilft dabei. Sterben ist nicht leicht, den oder die Sterbende zu begleiten, erfordert Kraft. Manche fragen sich, wie man als engster Angehöriger die Bestattung eines Verstorbenen vorbereitet, besteht und durchsteht. Wenn Sie Fragen an uns als haben, kommen Sie auf uns zu. Wir kommen auch zur seelsorgerlichen Begleitung ins Krankenhaus oder an das Sterbebett.

Wenn Sie uns brauchen, sind wir für Sie da.