Weltgebetstag

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2020 Steh auf und geh

6. März: Simbabwe

Frauen aus Simbabwe haben sich das Motto „Steh auf und geh“ für den Weltgebetstag am 6. März ausgesucht. Im Gottesdienst berichten sie über ihre Probleme wie Zwangsverheiratung, Polygamie und vielfältige Diskriminierungen. Afrikanischer Rhythmus wird sich in den Liedern widerspiegeln. In Neuburg wird der Weltgebetstag diesmal in der Studienkirche gefeiert.

2019 Kommt, alles ist bereit

1. März: Slowenien

Mit der Bibelstelle des Festmahls aus Lukas 14 „Kommt, alles ist bereit“ laden slowenische Frauen zum Weltgebetstag am 1. März 2019 ein. In über 120 Ländern der Erde rufen ökumenische Frauengruppen damit zum Mitmachen beim Weltgebetstag auf. Unter dem Motto „Kommt, alles ist bereit“ geht es im Jahr 2019 besonders um Unterstützung dafür, dass Frauen weltweit „mit am Tisch sitzen können“. Deshalb unterstützt die Weltgebetstagsbewegung aus Deutschland Menschenrechtsarbeit in Kolumbien, Bildung für Flüchtlingskinder im Libanon, einen Verein von Roma-Frauen in Slowenien und viele weitere Partnerinnen in Afrika, Asien, Europa und Lateiname-rika. Seit über 100 Jahren macht die Bewegung sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft – über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg. Am 1. März 2019 werden allein in Deutschland Hundertausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen besuchen. Gemeinsam setzen sie am Weltgebetstag 2019 ein Zeichen für Gastfreundschaft und Miteinander: Kommt, alles ist bereit! Es ist noch Plat

2018 Gottes Schöpfung ist sehr gut

2. März: Surinam

Surinam das kleinste Land Südamerikas. Es vereint afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javani-sche Einflüsse. Der Weltgebetstag am 2. März 2018 bietet Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ heißt die Liturgie surinamischer Christinnen, zu der Frauen in über 100 Ländern weltweit Gottesdienste vorbereiten. Mit rund 540 000 Menschen ist Surinam ein ethnischer, religiöser und kultureller Schmelztiegel. Der Großteil der Bevölkerung lebt in Küstennähe, überwiegend in der Hauptstadt Paramaribo. In Surinam, wohin Missionare einst den christlichen Glauben brachten, ist heute fast die Hälfte der Bevölkerung christlich. Neben der römisch-katholischen Kir-he spielt vor allem die Herrnhuter Brüdergemeine eine bedeutende Rolle. Doch das traditionell harmonische Zusammenleben in Surinam ist zunehmend gefährdet. Wegen wirtschaftlicher Probleme ist das Sozialsystem kaum noch finanzierbar. In den Familien nimmt Gewalt gegen Frauen und Kinder zu und Frauen prostituieren sich aus finanzieller Not. In Gebet und Handeln verbunden mit Surinams Frauen sind am 2. März 2018 hunderttausende Gottesdienstbesucherinnen und -besucher in ganz Deutschland

2017 Was ist denn fair?

3. März: Phillipinen

Das Motto zum Weltgebetstag lädt 2017 zum Nachdenken über Gerechtigkeit ein. Am Beispiel der Philippinen steht die Frage im Mittelpunkt: „Was ist denn fair?“ Die meisten der rund 100 Millionen Einwohner des südostasiatischen Inselstaates profitie-ren nicht vom wirtschaftlichen Wachstum. Auf dem Land haben wenige Großgrund-besitzer das Sagen, während die Masse der Kleinbauern kein eigenes Land besitzt. Auf der Suche nach Perspektiven zieht es viele Filipinas und Filipinos in die 17-Millio-nen-Metropolregion Manila. Rund 1,6 Millionen wandern jährlich ins Ausland ab und arbeiten dort als Hausangestellte, Krankenpfleger oder Schiffspersonal. Ihre Überwei-sungen sichern den Familien das Überleben, doch viele der Frauen zahlen einen hohen Preis: ausbeuterische Arbeitsverhältnisse, körperliche und sexuelle Gewalt

2016 Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf

4. März: Kuba

Im Jahr 2016 ist Kuba das Schwerpunktland des Weltgebetstags. Die bevölkerungsreichste Karibikinsel steht im Zentrum, wenn am Freitag, dem 4. März 2016, rund um den Erdball Weltgebetstag gefeiert wird. An der Liturgie 2016 waren unter anderem baptistische, römisch-katholische, quäkerische, apostolische Frauen sowie Frauen der Heilsarmee und der Pfingstkirche Christi beteiligt. In ihrem zentralen Lesungstext (Markus 10,13–16) lässt Jesus Kinder zu sich kommen und segnet sie. Ein gutes Zusammenleben aller Genera-tionen begreifen die kubanischen Weltgebetstagsfrauen als Herausforderung – hochaktuell in Kuba, dem viele junge Menschen auf der Suche nach neuen beruflichen und persönlichen Perspekti-ven den Rücken kehren.

2015 Begreift ihr meine Liebe?

6. März: Bahamas

Der Inselstaat Bahamas zwischen den USA, Kuba und Haiti besteht aus 700 Inseln, von denen 30 bewohnt sind. Über 90 Prozent der rund 372.000 Bewohner gehören einer christlichen Kirche an. Dieser konfessionelle Reichtum (evangelisch, angli-kanisch, baptistisch, röm.-katholisch etc.) fließt auch in den Gottesdienst zum Weltgebetstag 2015 ein, der von Frauen der Bahamas kommt. Auf der ganzen Welt wird ihre Liturgie am Freitag, 6. März, gefeiert. Das Motto lautet: Begreift ihr meine Liebe?Sonnen- und Schattenseiten ihrer Heimat greifen die Frauen in den Gottesdiensten am Weltgebetstag auf. In der Lesung aus dem Johannesevangelium (13,1-17), in der Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht, wird für die Frauen der Bahamas Gottes Liebe erfahrbar.

2014 Wasserströme in der Wüste

7. März: Ägypten

In ihrem Gottesdienst beschreiben die ägyptischen Frauen die Hochkultur im alten Ägypten, die durch den Nil entstand, und das heutige moderne Land. Hier gibt es Reiche, eine Mittelschicht aber auch sehr arme Menschen. Neben dem bescheidenen Dorfalltag auf dem Land gibt es heutzutage in Ägypten modernes Stadtleben im digitalen Zeitalter von Skype, Facebook und Smartphone. Mit ihren Lesungen gehen die Frauen zum Weltgebetstag aber vor allem auf die Wichtigkeit des Wassers für das Leben in dem Wüstenstaat ein