Kirchengebäude

Ansicht auf die ApostelkircheDas Kirchengebäude und der Kirchturm sind mit hellen Kalkbruchstein verkleidet und hat hohe seitliche Außenwände. Der Architekt, Johann Prechter aus Harburg deutet den Grundriss als die behütenden und beschützenden Hände Gottes. Ungefähr 500 Menschen finden sitzend in der Apostelkirche Platz.

Der 26 Meter hohe Kirchturm und der weite Vorplatz mit Brunnen und Platanen sind von weitem gut zu erkennen. Die Kirche ist bewußt von der Strasse zurückgesetzt, um dem Alltag und dem Lärm zu entfliehen. Die großen offenen Türen laden zum Betreten der Kirche ein.

Ganz in der Nähe der Donau und am Donauradwanderweg im Osten der Stadt gelegen, wird die Apostelkirche als gastfreundliche Radwegekirche geführt. Sie ist tagsüber auf der Pfarrhausseite bis Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Hier begrüßten bis Ende 2016 den Kirchenbesucher das Wahrzeichen und die Namensgeber des Gotteshauses: die Zwölf Apostel, die als Steinplastiken an der Außenwand hängen.

Apostel an der KirchenwandDie markanten Figuren stellen die Aufgaben dar, die eine Gemeinde erfüllen sollte: zuhören, verkündigen, lehren und in Gemeinschaft leben. Die Gesichter der Apostel sind bewusst so offen gestaltet, dass sich jede und jeder darin finden kann. Leider mussten die Figuren aus Sicherheitsgründen entfernt werden, da Umwelteinflüsse zu erheblichen Rissen und Abplatzungen geführt haben.

Wer eintritt, ist gerne gesehen und hat Raum und Zeit, zu verweilen und zur Ruhe zu kommen.

Der Brunnen markiert die Mitte des Platzes und liegt genau in der Flucht zum Altar in der Mitte der Kirche. Er entspricht in Form und Größe dem Altar und weißt wie dieser zwölf Eindrücke auf. Im Sommer ist er beliebt bei gefiederten Gästen aller Art.

Wenn die Witterung es zulässt, wird der Vorplatz gerne als Treffpunkt vor und nach dem Gottesdienst genutzt. Im Hochsommer spenden die Platanen dabei angenehmen Schatten. Das Kiesbett bietet ausreichend Platz um bei Gemeindefesten und anderen Gelegenheiten Bierbänke oder ein Festzelt aufzustellen.

Wer mehr über die Architektur, die Ausstattung und die Kunstwerke erfahren will, dem empfehlen wir den Bildband der Apostelkirche.

Fotos: Dr. Frank Rothe