Evangelische Aussiedler

Viele Aussiedler sind in unserer Gemeinde gekommen und haben ihre Familien mitgebracht. Zu den Siebenbürgern haben sich besonders enge Kontakte geknüpft, die unser Gemeindeleben bereichern. Wir wollen, dass es ihnen, ihren Kindern und Enkeln gut geht und sie eine neue geistliche Heimat finden.

Für Fragen und Informationen steht ihnen Herr Andreas Thudt (Tel.: 08431 / 47546) zur Verfügung.

Ebenso sind uns die Russlanddeutschen wichtig. Wir wollen sie so annehmen, wie sie sind.

Bei Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen sowie im Alltag auf der Straße ergeben sich immer wieder nette Begegnungen. Die ältere Generation kommt sonntags gerne und regelmäßig in die Gottesdienste. Durch ihre Glaubens- und Lebenserfahrung stärken sie das eigene Gottvertrauen.

Ein besonderes Angebot für sie bietet die Evangelische Aussiedlerarbeit im Dekanat Ingolstadt. Pfarrer Helmut Küstenmacher, Alexandra Antonov und Jugendleiter Johannes Hörner helfen gerne weiter.

Elisabeth Zinz aus Neuburg schreibt:

Siebenbürger SachsenDie Vorfahren der Siebenbürger Sachsen sind ungefähr vor 850 Jahren aus der Rhein-Mosel-Gegend nach Siebenbürger ausgewandert. Sie wurden vom ungarischen König Goysa II zur Verteidigung seiner Ostgrenzen gerufen. Es gab ein friedliches Zusammenleben mit den mitwohnenden Völkern. Es bestanden immer enge Kontakte zum Mutterland-Deutschland. Unter dem kommunistischen Regime verloren sie ihr Eigentum und all ihre Rechte, sie waren Verfolgte.

Die große Auswanderungswelle nach Deutschland begann nach 1990. Nun leben die Siebenbürger Sachsen verstreut in ganz Deutschland. In Neuburg und Umgebung leben und arbeiten ungefähr 500-600 Siebenbürger Sachsen. Sie bemühen sich, ihre Traditionen und ihr Brauchtum zu pflegen und nehmen auch am kulturellen Leben der Kirche und der Stadt teil.

Hier gibt es folgende Kulturgruppen:

Blasmusik
Singkreis
Theatergruppe
Seniorenkreis (jeden zweiten Montag im Monat, ab 14.00 Uhr im Gemeindehaus der Apostelkirche)
Frauengruppe (monatliche Treffen)